Am 30. Juni 2026 fand das Sommerfest des Erzbistums Berlin und des Diözesanrates statt.
Es war ein Fest über den Dächern von Berlin-Neukölln, auf der Dachterrasse „Colonia Nova“.
Im Fahrstuhl, auf dem Weg nach oben, wurde von der Caritas für ein Kinderhospiz gesammelt.
(So ein „Elevator Pitch“ lässt natürlich mein „Fundraising-Herz“ höherschlagen.)
Nach den heißen Tagen vom Wochenende (bis zu 40 Grad) waren es angenehme 26 Grad. Die Stimmung war sehr gut. Jede und Jeder hatte Lust sich zu unterhalten, sich zu vernetzen, zu feiern und das dargereichte leckere Fingerfood zu genießen. Angesichts dieses Ambientes waren die angesprochenen Problemthemen in der Begrüßungsrede von Frau Abmeier schon fast in mehrfacher Hinsicht „Klagen auf hohem Niveau“.
Wie auch in den vergangenen Jahren waren bei diesem Sommerfest natürlich Norman und ich wieder für den BKU Berlin-Brandenburg dabei. Wir waren, wie die beigefügten Fotos beweisen, beide „gut behütet“.
Bei diesem Sommerfest waren auch viele Vertreter anderer Religionen und der Ökumene. Beim gemeinsamen Feiern entwickelt sich fast automatisch ein gutes Miteinander über alles Trennende hinweg.
Das Wetter spielte mit Wind, Sonne und Wolken gut mit. Ganz trocken blieb nicht nur wegen der kühlen Getränke nicht: Zwischendurch kamen aus einer „eigentlich nicht vorhandenen“ Wolke ein paar Tropfen Regen. Erst dachten die Gäste an „Weihwasserspritzer“. Dann „tröpfelte“ sich der leichte Regen fast eine Viertelstunde ein, obwohl rings herum die Sonne schien. Dieses Wetterphänomen wurde schließlich gekrönt durch einen zarten Regenbogen. Dieses Zeichen des Bundes Gottes wollte entdeckt werden. Wie Gott sich auch immer wieder „fast unscheinbar“ in unserem aller Alltag zeigt und offenbart.
Nach dem Regen waren alle bei den warmen Temperaturen nach kurzer Zeit wieder trocken: der Geselligkeit tat der Regen keinen Abbruch. Es war schön zu bleiben, die Gesellschaft, den Sonnenuntergang und den blauen Dämmerungshimmel zu genießen und schließlich – satt und zufrieden – zu danken, sich zu verabschieden und in die Nacht hinein nach Hause zu gehen.
Es ist schön, Geschöpf Gottes auf dieser Erde zu sein. DANKE! lieber Gott. Es ist so wunderbar von Dir geliebt zu werden.
Text: Dr. Jörg W. Höwer | Bilder: Norman Gebauer