BKU spricht Bas Beileid aus und bietet Schweitzer das Gespräch an
Der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) spricht Bärbel Bas nach der Ankündigung ihres sofortigen Rücktritts als Bundesarbeitsministerin und SPD-Co-Vorsitzende sein tiefes Beileid zum Tod ihrer Stieftochter aus.
„Unsere Anteilnahme gilt Bärbel Bas und ihrer Familie. Persönliche Schicksale gehen jedem politischen Amt vor. Dass sie sich Zeit für die Trauer nimmt, verdient unseren Respekt“, erklärt der BKU-Bundesvorsitzende Dr. Martin Nebeling am Montag. „Wir wünschen Bärbel Bas und ihrer Familie in dieser schweren Zeit Kraft, Trost und Gottes besonderen Segen“, so Nebeling weiter.
BKU: Unternehmer und Beschäftigte stehen auf derselben Seite
Ihrem designierten Nachfolger Alexander Schweitzer, dem aktuellen Vorsitzenden der SPD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, bietet der BKU das Gespräch an. „Von Alexander Schweitzer erwarten wir Pragmatismus und Problemlösung. Gelingt ihm das, findet er in den Unternehmern den verlässlichen und konstruktiven Partner, den die Bundesregierung gerade benötigt“, ergänzt Nebeling.
„Denn Unternehmer und Beschäftigte stehen aus unserer Sicht auf derselben Seite: der Seite des Gemeinwohls. Die Katholische Soziallehre ist dabei als Kompass für die Zukunft der Sozialpartnerschaft entscheidend, weil sie auf beiderseitige Verantwortung statt auf Lagerdenken setzt“, betont Nebeling.
Politik muss Realität zur Kenntnis nehmen und mit klaren Lösungen beantworten
Der Sozialstaat müsse „statt weiter umzuverteilen, Arbeitsanreize stärken, damit sich Leistung wieder lohnt – sowohl für den, der sie als Mitarbeiter erbringt, als auch für den, der sie unternehmerisch ermöglicht“, führt Nebeling aus. Die Rentenreform müsse zudem „generationengerecht ausfallen und Beitragszahlern und Betrieben keine weiteren Lasten aufbürden“, unterstreicht Nebeling.
Maßstab der anstehenden Wirtschafts- und Sozialreformen müsse die Lage des Landes sein, erklärt Nebeling: „Die Bevölkerung altert, die Sozialabgaben, Steuern sowie Lohn- und Energiekosten steigen, es fehlen Fachkräfte, und die Wirtschaft wächst kaum. Diese Realität muss zur Kenntnis genommen und mit klaren Lösungen beantwortet werden.“