Jetzt Mitglied werden
Bund Katholischer Unternehmer (BKU) (Startseite)PositionenKatholische Unternehmer kritisieren Tankrabatt sch [...]

Katholische Unternehmer kritisieren Tankrabatt scharf

Der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) hat den von der Bundesregierung angekündigten Tankrabatt scharf kritisiert. „2,5 Milliarden Euro Kosten für Bund und Länder sind alles andere als eine Entlastung für den Bürger. Wo und wen entlastet es, wenn der Staat sich weiter ohne Rücksicht auf den Steuerzahler und nachfolgende Generationen mit steigender Zinslast verschuldet?“, erklärt der BKU-Bundesvorsitzende Dr. Martin Nebeling am Dienstag.

„In der jetzigen Haushaltssituation für 14 Cent Spritpreissenkung weiter Öl ins Feuer der massiven Verschuldung, die wir unseren Kindern und Enkeln hinterlassen, zu gießen, ist schlichtweg verantwortungslos – und Ausdruck einer zunehmend ideenlosen Politik getreu dem Motto ‚Nach mir die Sintflut‘“, so Nebeling weiter. 

BKU fordert Reformen statt „planwirtschaftlicher Gießkanne“ 

Statt „mit der planwirtschaftlichen Gießkanne zu hantieren“ müsse die Bundesregierung nach Ansicht des BKU endlich ihre Reformversprechen wahrmachen, Bürokratie abbauen und dafür sorgen, dass die Kosten von Energie, Löhnen, Abgaben und Steuern sinken, ohne neue Schulden aufzunehmen. 

„Entlastung für die Bürger ist ein hehres Ziel und dringend nötig. Unsere Wirtschaft braucht bessere Rahmenbedingungen für neues Wachstum, damit Arbeitnehmer und Arbeitgeber endlich wieder spüren dürfen, dass ihre Leistung sich lohnt und nicht von wachsenden Steuern und Abgaben verzehrt wird“, betont Nebeling. 

Abschließend erklärt Nebeling: „Es ist an der Zeit, ernst damit zu machen, die Staatsquote wieder deutlich unter 50 % zu bringen. Dann könnten auch Steuern dauerhaft und verschuldungsfrei gesenkt werden.“