Das DRK im Spannungsfeld von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft

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Im dritten Webinar der BKU-Diözesangruppe Ruhrgebiet hat am Donnerstag, dem 14. März 2024, Dr. Sascha Rolf Lüder das Wirken des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) vorgestellt und über die Bedeutung des DRK für die Wirtschaft, die Gesellschaft und den Einzelnen gesprochen.

Lüder, Leiter des Verbindungsbüros des DRK bei Landtag und Landesregierung von NRW, fokussierte dabei auf das stetige Spannungsfeld zwischen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Wie nahezu überall habe der Fachkräftemangel einen erheblichen Einfluss auf die Leistungsqualität der nun über 150 Jahre alten Hilfsorganisation.

Für das DRK als Verband der Freien Wohlfahrtspflege spiele auch deshalb nicht zuletzt das Ehrenamt eine besondere Rolle. Neben den vielen freiwilligen Helfern – etwa im Rettungsdienst – sind es Lüder zufolge speziell die Führungskräfte aus der Wirtschaft, die die Funktionalität des Verbandes gewährleisten.

Freistellung von Mitarbeitern als bestimmender Faktor

Dabei stelle die Freistellung von ehrenamtlichen Mitgliedern durch die Unternehmen einen bestimmenden Faktor. Lüder betonte in diesem Zusammenhang die Wertschätzung des Ehrenamts als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die vor allem die Verantwortung der Unternehmen fordert.

Gerade an dieser Stelle würden sich die unternehmerischen Verpflichtungen des DRK im Wettbewerb der Wohlfahrtsverbände und des Gesamtmarktes zeigen. Denn in der Konsequenz sei es auch für das DRK mit gutem Herzen allein nicht getan.

Markus Warode, DG Ruhrgebiet

Aktuelles

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Mit einem Festabend – ganz bewusst gewählt in der Bundeshauptstadt – wollen wir an die Gründung des BKU vor 75 Jahren erinnern und den Beginn unserer werteorientierten Gemeinschaft feiern. Gleichzeitig wollen wir auch in die Zukunft blicken, weshalb der Festabend der Auftakt zur Jahrestagung des Jungen BKU ist. Freitag bis Sonntag, 3.-4. Mai 2024, in Berlin.

// BKU-Mitglieder erhalten Einblick in Kirchenfinanzen

Im Zuge einer Veranstaltung der Diözesangruppe Köln hatten BKU-Mitglieder die Gelegenheit, sich mit dem Ökonomen und Finanzdirektor des Erzbistums Köln, Gordon Sobbeck, im „Kolumba“, dem Kunstmuseum des Erzbistums über die wirtschaftliche Lage des mitgliederstärksten deutschen Bistums auszutauschen.

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