BKU gratuliert neuem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
Der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) hat Bischof Heiner Wilmer zur Wahl zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) gratuliert. „Wir wünschen dem neuen Vorsitzenden der Bischofskonferenz gutes Gelingen und Gottes Segen bei der Ausübung seines Amtes im Sinne der Einheit der Kirche in Deutschland und weltweit“, erklärt der BKU-Bundesvorsitzende Dr. Martin Nebeling zur Wahl des Hildesheimer Bischofs und Herz-Jesu-Priesters zum Vorsitzenden der DBK.
Von der Wahl erhofft sich Nebeling zugleich neue Impulse des kirchlichen Lehramts in Deutschland für die Katholische Soziallehre. „Bischof Wilmers Ansatz der Nächstenliebe als spiritueller Faktor sozialer Gerechtigkeit liegt uns als katholischen Unternehmern besonders nahe: Soziale Gerechtigkeit ist nicht nur eine Sache des Sozialstaats, sondern auch des alltäglichen menschlichen Miteinanders – etwa zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern“, so Nebeling weiter.
„Zugleich erinnern wir als BKU daran, dass der Sozialstaat einer starken Wirtschaft als Rückgrat bedarf – und Solidarität nur so weit eingefordert werden darf, dass sie der Subsidiarität und Gerechtigkeit nicht zuwiderläuft. Ebenso zählen wir darauf, dass katholische und evangelische Kirchenvertreter in Deutschland uns dabei unterstützen, die christlichen Wurzeln der Sozialen Marktwirtschaft wieder in den Fokus zu rücken.“
Zu Bischof Wilmer pflege der BKU Nebeling zufolge einen guten Kontakt: „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem neuen DBK-Vorsitzenden und stehen ihm gerne mit unseren unternehmerischen sowie sozialethischen Kernkompetenzen beratend zur Seite. Bischof Wilmer und uns eint die Einsicht in die Notwendigkeit von Werten für eine menschenwürdige Wirtschaftsordnung.
Bild, v.l.n.r.: Dr. Martin Nebeling (Bundesvorsitzender des BKU), Bischof Heiner Wilmer und Daniel Trutwin (Stellvertretender Bundesvorsitzender des BKU) am Rande eines Kaminabends des Netvert-Verbunds am 5. Juni 2025 vor der bischöflichen Residenz am Domhof in Hildesheim.