BKU VorOrt - Neues Kurhaus Aachen


Ein Blick hinter den Bauzaun

Exklusiv für die Mitglieder des BKU hat Volker Lauven Herrn Gerards vom Gebäudemanagement der Stadt Aachen für uns gewonnen eine Besichtigung der Baustelle und eine Reise durch die Geschichte rund um das Neue Kurhaus zu ermöglichen.

In diesem Rahmen konnten wir einen Einblick in die Historie und die wichtigsten Meilensteine dieses ehrwürdigen Bauwerks erfahren und einen Ausblick über die zukünftige Nutzung bekommen.

Das „Neue Kurhaus“ in Aachen wurde in den Jahren 1914 bis 1916 als neoklassizistisches Gebäude im Ensemble mit den benachbarten Gebäuden - Palasthotel Quellenhof, Wandelhalle und Kurmittelhaus - errichtet.

Zur Bezeichnung Neues Kurhaus entschied man sich aufgrund der Traditionsfolge der bisherigen Kurhäuser in Aachen. Die Planung für die gesamte Kuranlage an der Monheimsallee wurde von dem Münchner Architekten und Bauunternehmer Karl Stöhr aufgestellt, an der weiteren Ausarbeitung der Entwürfe war der renommierte Architekt und Hochschullehrer Theodor Fischer als Gutachter beteiligt.

Im neu errichteten Kurhaus befanden sich zwei Konzertsäle, wobei der Große Konzertsaal bis zu 850 Besucher fassen konnte. Darüber hinaus verfügte das Gebäude über Lesesäle, Raucherzimmer, Gesellschafts- und Spielräume sowie über zwei Frauensäle. Zu den gastronomischen Einrichtungen gehörten ein Speisesaal sowie ein Weinsalon und mehrere Kaffeeräume. Einer von ihnen führte auf eine zweistufige, elektrisch beleuchtete Wein- und Bierterrasse, die zum Konzertplatz hin geöffnet war.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude schwer beschädigt. Nach der Wiederherstellung erfolgte am 5. Februar 1953 die Wiedereröffnung mit einer Karnevalssitzung. Das Haus war seitdem Veranstaltungsort für Konzerte und Karnevalsevents, u. a. dem Orden wider den tierischen Ernst, bis 1976 die neu gegründete Spielbank Aachen einzog und bis 2015 dort blieb.

Die Revitalisierung des Neuen Kurhauses durch die Stadt Aachen sieht vor, die Räumlichkeiten für den Eurogress Aachen als Betreiber zu sanieren und modernisieren.

Das denkmalgeschützte 2-geschossige Gebäude steht, eingebettet in einer von Peter Lenné entworfenen Kurgartenanlage, in zentrumsnaher Lage Aachens an der Monheimsallee und dem Aachener Stadtpark.

Hier nun ein paar Bilder der beeindruckenden Architekur im Rohzustand:

Aktuelles

// Corona-Neustarthilfe – Geht da noch was?

Viele Soloselbstständige haben verständlicherweise im Förderdschungel den Überblick verloren. Das BKU Webseminar mit Marcus Wilp sorgte am Mittwochvormittag für Klarheit.

// Soziallehre fördern

Die Stiftung „Centesimus Annus – Pro Pontifice“ hat einen mit 20.000 Euro dotierten internationalen Preis „Wirtschaft und Gesellschaft“ ausgeschrieben, der im Rahmen einer Internationalen Konferenz der Stiftung im kommenden Jahr vergeben wird.

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