Bundesgesundheitsminister fordert wirtschaftliche Verantwortung und soziale Vernunft

Unternehmergeist für das Gesundheitswesen

Den Beitrag von 230.000 Freiberuflern, kleinen und mittelständischen Unternehmen, aber auch großen Unternehmen zur erfolgreichen deutschen Gesundheitswirtschaft würdigte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) bei der BKU-Bundestagung in Bonn. „Der Gesundheitsbereich lebt von der Bereitschaft zu unternehmerischer Verantwortung“, betonte er in seinem Vortrag „Unternehmergeist für das Gesundheitswesen“. Es sei gut, dass der katholische Unternehmerverband und sein evangelischer Schwesterverband immer wieder als Mahner dafür auftreten, dass die wichtige Rolle der Unternehmer in der Sozialen Marktwirtschaft nicht vergessen würde.

BKU lehnt Einfrier-Angebot amerikanischer Unternehmen strikt ab

Eizell-Offerte: unmoralisch und familienfeindlich

Der Bund Katholischer Unternehmer spricht sich strikt gegen das Vorgehen der amerikanischen IT-Unternehmen Facebook und Apple aus, die ihren Mitarbeiterinnen die Kosten für das Einfrieren ihrer Eizellen bezahlen wollen. So könnten die Frauen ihren Kinderwunsch hinausschieben und zunächst Karriere machen. „Dieses Vorgehen ist unmoralisch und familienfeindlich“, kritisierte die BKU-Vorsitzende Marie-Luise Dött MdB in Berlin.


CSR-Workshop "Vielfalt im Arbeitsalltag" stärkt interkulturelle Kompetenz

„Diversity-Management ist Führungsaufgabe“

Unser Arbeitsmarkt ist auf mehr Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. Aber wie sieht es mit unserer Einstellung zu Menschen mit ausländischen Wurzeln aus? Es fehlt ein "Werkzeugkasten" für den Umgang mit unterschiedlichen Mentalitäten, Kulturen und Nationalitäten, mit dem die Unterschiedlichkeit der einzelnen Teammitglieder in den Arbeitsprozess einbezogen werden können. Im Seminar "Vielfalt im Arbeitsalltag", das im September 2014 als Kooperationsveranstaltung des BKU mit dem Diözesan-Caritasverband (DICV) in Köln durchgeführt wurde, wurden Teilnehmerinnen und Teilnehmern Maßnahmen und "Werkzeuge" für erfolgreiches Diversity-Management vorgestellt.

Marie-Luise Dött erneut gewählt, Dr. Ullrich neuer Geistlicher Berater

Sechs neue Gesichter im BKU-Bundesvorstand

Die BKU-Bundesvorsitzende Marie-Luise Dött MdB wurde bei der 27. Delegiertenversammlung des Bundes Katholischer Unternehmer e.V. (BKU) am Freitag (26. September) in Bonn in ihrem Amt bestätigt. Die 61-Jährige, die dem BKU seit 2001 als Vorsitzende vorsteht, wird den katholischen Unternehmerverband für weitere drei Jahre führen. Im weiteren Vorstand gab es personelle Veränderungen. Zum neuen Geistlicher Berater des BKU wurde der Trierer Domvikar Dr. Hans Günther Ullrich gewählt.

UNIAPAC nimmt Stellung zu „Evangelii Gaudium“

Dialog mit Papst und Kurie

Die Internationale Christliche Unternehmervereinigung (UNIAPAC), der auch der BKU angehört, hat mit einer umfangreichen Stellungnahme auf das päpstliche Rundschreiben „Evangelii Gaudium“ reagiert. Eine UNIAPAC-Delegation übergab das Dokument in Rom zwei wichtigen Beratern von Papst Franziskus: Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga, Präsident von Caritas Internationalis und Koordinator des achtköpfigen Kardinalsrates zur Reform der Kurie, und Kardinal Peter K. A. Turkson, Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden. Mit den beiden Kardinälen und einigen ihrer Mitarbeiter wurde die Stellungnahme in einem halbtägigen Workshop intensiv diskutiert. Für die UNIAPAC Europa gehörte deren Generalsekretär, BKU-Geschäftsführer Martin J. Wilde, der Delegation an. Gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Berater des BKU, Prof. Dr. André Habisch, hatte er die Redaktionsgruppe für die Stellungnahme koordiniert.

BKU-Wallfahrt zur Heiligtumsfahrt in Aachen

Glaube in Bewegung

Die BKU-Wallfahrt führte in diesem Jahr nach Aachen zur sogenannten Aachener Heiligumsfahrt, die in diesem Jahr im Zeichen großer Jubiläen stand: Vor 1.200 Jahren verstarb Karl der Große, und vor 600 Jahren wurde die Chorhalle des Aachener Doms errichtet. Für die Teilnehmer war es ein prägendes Erlebnis.

Hochkarätig besetzte CSR-Veranstaltung des BKU in Köln

Pflicht zum Nachhaltigkeitsbericht als Vorteil?

Das Europäische Parlament hat am 15. April 2014 den Grundstein für die gesetzliche Verpflichtung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung gelegt: Es gilt nun als sicher, dass künftig Unternehmen und Finanzinstitute entsprechende Berichte veröffentlichen müssen. In der vom Bund Katholischer Unternehmer e.V. (BKU) am 18. Juni organisierten Veranstaltung „Die Pflicht zum Nachhaltigkeitsbericht – bürokratischer Aufwand oder betriebswirtschaftlicher Vorteil?“ wurde diskutiert, wie sich Unternehmen und Finanzinstitute darauf vorbereiten und welchen Nutzen sie aus dieser Pflicht ziehen können.

Minister Gabriel und Reinhard Marx beim Katholikentagspodium zu Löhnen

Mindestlohn bringt keine Glückseligkeit

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), die BKU-Mitglieder Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, und Unternehmer Stephan Werhahn sowie Dr. Joachim Möller, Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und ver.di-Bundesvorstandsmitglied Eva Welskop-Deffaa diskutierten beim Katholikentag die Frage „Gibt es einen gerechten Lohn?“.

Unternehmerempfang beim 99. Katholikentag in Regensburg

Dialog von Kirche und Wirtschaft

Großereignisse wie der Katholikentag dienen auch dem Netzwerken und informellen Dialog, um gemeinsam das Wertefundament der Gesellschaft mit Leben zu erfüllen. Dies war auch die Intention des gemeinsamen Unternehmerempfangs der IHK Regensburg und des BKU beim 99. Deutschen Katholikentag am 30. Mai 2014.

BKU formuliert Gebote kirchlicher Vermögensverwaltung:

Veröffentlichung konsolidierter Bilanzen

In einer Stellungnahme zu Kirche und Finanzen hat der BKU konkrete Gebote kirchlicher Vermögensverwaltung formuliert. Als entscheidende Prinzipien sieht der katholische Unternehmerverband den wirtschaftlichen Einsatz der Mittel, um die Nachhaltigkeit kirchlichen Handelns zu sichern, eine qualifizierte und professionelle Budgetplanung, Verwaltung und Kontrolle kirchlicher Einrichtungen sowie die transparente Dokumentation ihrer Aktivitäten durch ein kaufmännisches Rechnungswesen. Zu veröffentlichen seien konsolidierte Jahresabschlüsse, die alle Vermögensgegenstände umfassen, die in den Rechtsbereich der jeweiligen Körperschaft des öffentlichen Rechts fallen, und durch unabhängige Wirtschaftsprüfer testiert werden.

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