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BKU Bundesvorstand formuliert sieben Thesen ľ Brief an CDU-Kandidaten

Soziale Marktwirtschaft muss europńisch und global gedacht werden!



Eine rein nationale Ausrichtung der Sozialen Marktwirtschaft reicht nicht mehr aus: Wir müssen die europäische und globale Ebene neu denken. „Soziale Marktwirtschaft im 21. Jahrhundert – international, digital und ethisch“ lautet daher das Motto des Bundes Katholischer Unternehmer für sein Jubiläumsjahr 2019. Dann feiert der Verband sein 70jähriges Bestehen.
„Die demokratisch und rechtsstaatlich verfasste Soziale Marktwirtschaft bildet eine Gesellschaftsordnung, die das christliche Menschenbild und die Prinzipien der christlichen Gesellschaftslehre – Personalität, Gemeinwohl, Solidarität, Subsidiarität und Nachhaltigkeit – auch unter den Bedingungen von Globalisierung und schnellem technologischen Fortschritt adäquat zur Geltung bringt“, erklärt der BKU Bundesvorsitzende Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel. „Unser Verband wurde mit dem Ziel gegründet, beim Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft sowie bei der Errichtung einer menschenwürdigen Gesellschaftsordnung einen Beitrag aus christlicher Verantwortung zu leisten. Angesichts der zahlreichen Umbrüche in Wirtschaft und Gesellschaft im Zeitalter der Globalisierung und der Informationstechnologie sind wir überzeugt, dass dieses Ziel auch heute unverändert weiter gilt, aber auch neu entdeckt und neu formuliert werden muss“

Sieben Thesen

Jetzt hat der BKU Bundesvorstand sieben Thesen zur Sozialen Marktwirtschaft formuliert, die die Diskussion über das Jahresthema innerhalb und außerhalb des Verbandes beleben sollen. Sie richten den Blick auf die globalen Märkte und die Herausforderungen der Digitalisierung. Der BKU ist überzeugt davon, dass sich die  Soziale Marktwirtschaft im 21. Jahrhundert auch an den Zielen eines guten Zusammenlebens ausrichten muss. Dazu gehören zentrale Werte wie Fairness, Respekt und Toleranz. Sie müsse daneben auf eine Welt in Balance ausgerichtet sein, wie sie exemplarisch in den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDG) Ausdruck gefunden habe.

Schreiben an CDU-Kandidaten

Im Vorfeld des CDU Bundesparteitags hat der BKU Bundesvorstand den drei Kandidaten für den Vorsitz, die sich auf den Regionalkonferenzen der Partei vorgestellt haben, seine Thesen zur Sozialen Marktwirtschaft zukommen lassen. In dem Schreiben heißt es:  „Markenkern der CDU ist für uns das Bekenntnis zur Sozialen Marktwirtschaft, die im christlichen Menschenbild grundgelegt ist und auf Prinzipien der christlichen Gesellschaftslehre aufbaut. Dieses tragfähige Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell gilt es, angesichts der zentralen aktuellen Herausforderungen zukunftsfähig weiter zu entwickeln.“ Neben der Wahl wird auf dem Parteitag der Antrag “Wirtschaft für den Menschen - Soziale Marktwirtschaft im 21. Jahrhundert” beraten.

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