Wirtschaftspolitik

In einer sich verändernden Gesellschaft genügt es nicht mehr, den Menschen lediglich als „Homo oeconomicus" zu sehen, der in allen Lebensbeziehungen den Nützlichkeitswert seines Handelns voranstellt. Der schöpferische und kreative Mensch bezieht vielmehr als soziales Wesen die Interessen seiner Mitmenschen und langfristige Entwicklungen in seine Entscheidungen ein.

Diese geänderte Sichtweise muss die Wirtschaftspolitik berücksichtigen. Ihre Aufgabe ist es, die richtigen Grundlagen zu schaffen, dass unternehmerisches Handeln auch unter sich verändernden Bedingungen erfolgreich bleiben kann. Die wirtschaftliche und politische Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland hat gezeigt, dass eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik eines soliden rechtsstaatlichen Fundaments bedarf.

Deshalb bringt sich der BKU immer wieder mit wirtschaftspolitischen Positionen in den politischen Diskurs ein.


Positionen

// „Nicht Wasser predigen und Wein trinken“

Der Bund Katholischer Unternehmer fordert nach den Beschlüssen des Klimababinetts einen Klimapakt staatlicher Akteure für eine nachhaltige Wirtschaftsweise.

// Internet: Deutschland hinkt hinterher

Der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) fordert zügigen Ausbau der mobilen und kabelgebundenen Breitbandinfrastruktur.

// BKU: Public Cloud bietet mehr Datensouveränität

BKU Vorsitzender fordert Weiterdenken des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung.

// BKU: Politik muss beim Klimawandel endlich handeln

„Die Europawahl hat gezeigt, wie sehr das Thema Klimawandel die öffentliche Diskussion bestimmt. Jetzt ist es an der Zeit, dass die Politik nicht länger nur redet, sondern vor allem handelt“, fordert der Vorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU) Prof. Dr. Ulrich Hemel.

// BKU: „Der Staat ist nicht der bessere Eigentümer“

Im Hinblick auf die jüngst erhobenen Forderungen nach Enteignung von Wohnungsbau-Konzernen oder Automobilbetrieben weist der BKU auf die ordnungspolitische Rolle des Staates hin, einen politischen und rechtlichen Rahmen zu setzen, der so angelegt ist, dass der Wettbewerb in Bahnen verläuft, die das Gemeinwohl sichern“

// BKU: Bau von Firmenwohnungen fördern

Der BKU spricht sich gegen die Forderung der Enteignung von Wohnungsunternehmen aus und fordert statt dessen die Politik auf, den Bau von Firmenwohnungen zu fördern.

// Cum-Ex-Geschäfte: BKU-Vorsitzender fordert handwerklich bessere Gesetzgebung

"Zur unternehmerischen Verantwortung gehört auch, dass man seine ethische Handlungsgrenze kennt, die mehr voraussetzt als das, was die Gesetze gelegentlich als Schlupflöcher offenlassen“, erklärt der BKU-Bundesvorsitzende Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel. „Allerdings muss der Staat dafür auch sinnvolle und handwerklich gut gemachte Gesetze zur Verfügung stellen“.

// Hemel: „Wichtige Arbeitsmarkt-Indikatoren fehlen“

Die Weltbank hat beim Treffen des Internationalen Währungsfonds erstmalig einen Humankapital-Report veröffentlicht. Der BKU findet einen solchen Index gut, sieht aber noch Verbesserungsmöglichkeiten.

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