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Der BKU beim Katholikentag

Diskussion, Gespräch und Dialog



Etwa 75.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten den Katholikentag in Münster auch zu einer Veranstaltung vielfältiger Begegnungen.
Beim Empfang der Arbeitsgemeinschaft katholischer Studentenverbände (AGV) e.V. traf der BKU Bundesvorsitzende Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (l.) und nutzte die Gelegenheit zu einem kurzen Austausch.



Zu einem weiteren Gespräch traf sich der BKU Bundesvorsitzende mit dem Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf (l.).



Bei unterschiedlichen Auftritten auf Podien des Katholikentages präsentierte der BKU Vorsitzende Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel die Positionen des Verbandes und beschrieb die Herausforderungen für Unternehmer, die aus christlicher Verantwortung heraus handeln. So war er am einem gemeinschaftlichen Podium von Miserior und BKU mit dem Titel Quo vadis Welthandel beteiligt. „Menschen müssen Zugang zu den Märkten haben“, stellte er dort fest. Dazu seien allerdings zuträgliche und stabile Rahmenbedingungen erforderlich, die einen fairen Umgang miteinander sicherstellen. 



Bei einer Veranstaltung der Cartellverbandes der katholischen Deutschen Studentenverbindungen (CV), an der neben dem BKU Bundesvorsitzenden unter anderem auch der bayerische Innenminister Joachim Herrmann teilnahm ging es um den Nationalismus in Deutschland. Professor Hemel beschrieb dabei die Rolle der Unternehmer in der Zivilgesellschaft als „Akteure, die ihre Verantwortung wahrnehmen“. Er betonte die große Integrationsleistung, die Unternehmen in Deutschland im Hinblick auf ihre Mitarbeiter unterschiedlicher Religionszugehörigkeit oder Nationalität erbringen. Der BKU Vorsitzende forderte eine verbesserte Sprachfähigkeit der Religionen. Diese erfordere einen klaren eigenen Standpunkt, von dem aus man dann Herabsetzungen anderer vermeiden und ihnen entgegentreten könne. Die vielen Namen Gottes machten deutlich, dass Gott nicht einer Nation oder Religion zugehörig sei. 



Der Bund Katholischer Unternehmer war auch Mitveranstalter eines Podiums zu dem Thema „Friedliche digitale Arbeitswelt 4.0“, bei dem es um Chancen und Risiken der Digitalisierung ging.

Über den Unternehmerempfang des Verbandes in Münster berichten wir in einem gesonderten Beitrag.
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