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Einkehrtage des DG Aachen in Haus Overbach

20. - 21.02.2015 „Ich bin der Herr, dein Gott. In Beziehung zu Gott den Alltag gestalten.“

Die Einkehrtage der Diözesangruppe Aachener fanden vom 20.- 21. Februar 2015 in Haus Overbach, Jülich-Barmen, statt. Sie boten den Teilnehmern die Möglichkeit, nach den Karnevalstagen Kraft für die Fastenzeit zu tanken. Pater Josef Költringer, Geschäftsführer von Haus Overbach gab geistliche Impulse zum Thema

 Ich bin der Herr, dein Gott.  In Beziehung zu Gott den Alltag gestalten.

Pater Költringer unterschied zwischen allgemeinem, spirituellem und göttlichem Bewusstsein. Das allgemeine Bewusstsein enerviere uns Tag für Tag mit seinen immer gleichen Selbstgesprächen, Sorgen, Ängsten, Nöten, Wünschen, Abhängigkeiten. Das spirituelle Bewusstsein verglich er mit einem inneren Kompass, bei dem die Nadel stets auf Gott zeige und herausführe aus den alltäglichen Denkschleifen. Aspekte des spirituellen Bewusstseins sind die Gegenwart Gottes, in der Gegenwart leben, Armut - Gott ist alles, Vertrauen und Vorsehung, Erfahrung des Ganzen und des Dazugehörens. Obwohl wir nicht Gott sind, lebt etwas Göttliches in uns: Das sei das göttliche Bewusstsein. Auch gab Pater Költringer den Teilnehmern praktische Tipps das hl. Franz von Sales an die Hand, wie sie ihr spirituelles Bewustsein schulen und schärfen können.
 

  1. Beim Aufwachen: Danke Gott für das Geschenk des neuen Tages
  2. Bedenke, dieser neue Tag bringt dich näher der Ewigkeit; nutze diesen Tag/Zeit gut
  3. Plane deinen Tag: was bringt er; was ist deine Arbeit; welche Menschen triffst du? Wie kannst du Gott heute dienen, welche Versuchungen stehen an? Mache dir den ganzen Tag bewusst!
  4. Nehme dir vor, das Beste aus diesem Tag zu machen; gestehe dir ein, dass du Gottes Hilfe brauchst, um Gutes zu tun und Böses zu vermeiden
  5. Ziehe dich immer wieder in die Einsamkeit deines Herzens zurück; bleib konzentriert; mache dir immer wieder Gottes Gegenwart bewusst
  6. Erforsche kurz dein Gewissen zur Hälfte des Tages: hast du erreicht, was du dir vorgenommen hast? Wo hast du Mist gebaut? Mache einen neuen Start
  7. Mache eine etwas genauere Gewissenserforschung am Ende des Tages: Danke Gott für alles, was gut gelaufen ist; bitte ihn um Verzeihung ftir alles Schlechte
  8. Schließlich, bitte Gott um eine gute Nacht und dass du den morgigen Tag mit Enthusiasmus beginnen kannst

Andree Brüning/crad

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