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01.01.2015 BKU Aachen in neuer Geschäftstelle

Seit dem 01. Januar 2015 hat die Diözesangruppe Aachen ein eigenes zentrales Domnizil in der Kaiserstadt Aachen. Mit dem Beratungsunternehmen anders.beraten, teilt sich die DG Aachen im historischen Gebäude "zum goldenen Verken" in der Jakobstraße 18 die Räumlichkeiten. Dort wurde 1769 das Marianischen Spital und 1830 das "Mariannen-Instituts" (57 Betten) als "Wöchnerinnen-Asyl" für bedürftige "verheiratete" Schwangere und Wöchnerinnen gegründet. Es war das erste Entbindungsheim dieser Art in Preußen. Initiator war der Aachener Arzt Vitus Metz (1792-1866).
in der Jakobstraße errichtet.
Aachen -

Unser Bund zählt 32 Gruppen mit insgesamt 1250 Mitgliedern. Jährlich bieten wir in ganz Deutschland 300 Veranstaltungen an. In Aachen alleine ca. 12. Als Vorsitzender der DG Aachen denke ich, dass wir als Unternehmerverband schon einen Beitrag leisten können, indem wir Unternehmerinnen und Unternehmer dahingehend sensibilisieren, dass es mehr gibt als nur monetäre Rendite. Dass es um eine gesellschaftliche Verantwortung und konkrete regionale Verortung von Unternehmertum geht. Das fängt damit an, wie ich als Unternehmen meine Mitarbeiter, von denen jeder Einzelne ein Abbild Gottes ist, wahrnehme und behandle.

Ein Frage stellt sich immer wieder: „Welche Vorteile hat man als Unternehmer, Mitglied im BKU zu sein?“

Geht es immer nur um Vorteile? Im BKU Aachen fordern wir Unternehmen und Unternehmer dazu auf, die eigene Passivität aufzugeben, um den Reichtum des Gestaltens neu zu entdecken. Gesellschaft und Kirche leben nur von aktiven Gestaltern. Deshalb haben Mitglieder im BKU bei uns in Aachen die Möglichkeit unter Gleichgesinnten Orientierung im Austausch und Ermutigung für ein anderes Handeln zu bekommen.

Im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz vertreten wir innerhalb der Kirche und der katholischen Sozialverbände die Stimme der Unternehmer. Wir sind bewusst kein Verein, der geldwerte Dienstleistungen erbringt oder sich als harte Lobby für die Interessen seiner Mitglieder versteht. Stattdessen bieten wir eine geistliche Heimat für unsere Mitglieder. Unternehmer benötigen innerhalb der Kirche auch Angebote, die sich an ihre spezielle Lebenssituation richten. Außerdem finden sie bei uns die Möglichkeit, in Arbeitskreisen Konzepte zu wirtschaftlichen und sozialen Fragestellungen zu entwerfen, die wir an die Entscheider in Politik und Kirche weiterleiten. Ich denke hier an die „Zehn Gebote für die Wirtschaft“, die wir vor einigen Jahren formuliert haben und in denen wir unter anderem davor warnen, Gott und religiöse Symbole zu Werbezwecken zu missbrauchen.

Wenn ich mir die Intention des in den letzten Jahren von der Bistumsleitung eingeleiteten Wandels anschaue, ist dies genau das, was Kirche im Bistum Aachen braucht: Aufrütteln aus den Komfortzonen, Besinnung auf die Ursprünge, eine spirituelle Ausrichtung auf das Evangelium. Auch dort sind wir als Unternehmer gefragt mitzuwirken und aktiv zu handeln. Deshalb sind wir auch im Diözesanverbänderat, dem kleinen runden Tisch des Bischofs und in vielen weiteren Kreisen aktiv tätig. Seien Sie auch dabei!

 

Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen

Ihr Andree Brüning

 

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