Neuigkeiten

Katholische Unternehmer:

EZB muss ethische Anlageprinzipien einhalten

„Die Europäische Zentralbank wird ihrer besonderen Vorbildfunktion, ethische Leitplanken am Finanzmarkt einzuhalten, nicht gerecht“, kritisiert der Bundesvorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer e.V. (BKU), Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel. Zehn Jahre nach dem Beginn der Finanzmarktkrise ist es nicht gelungen, die Finanzmärkte stärker am Gemeinwohl zu orientieren. Es fehlt an einer Reform des globalen Finanzmarktsystems, wie sie u.a. der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden von den Verantwortungsträgern fordert. Aufgabe der Finanzmärkte muss sein, einen Primat der Ethik wiederherzustellen. „Wirtschaft und Finanzmärkte sollten den Menschen helfen, sich selbst besser verwirklichen zu können“, betont Hemel.

BKU warnt vor umlagefinanzierter Einheitsversicherung im Gesundheitswesen

Künftige Generationen nicht weiter belasten

Der Bund Katholischer Unternehmer e.V. (BKU) warnt vor einer Ausweitung der umlagefinanzierten Gesetzlichen Krankenversicherung auf weitere Personenkreise. „Angesichts der demographischen Entwicklung bürden wir unseren Kindern und Enkeln mit unseren künftigen Ansprüchen an die umlagefinanzierten Sozialversicherungen bereits jetzt immense Lasten auf“, sagt der BKU-Bundesvorsitzende Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel. „Eine Ausweitung der umlagefinanzierten Gesetzlichen Krankenversicherung wäre nicht nachhaltig und verstößt massiv gegen das Solidaritätsprinzip, das auch künftige Generationen umfassen muss.“

Rück- und Ausblick

BKU-Besinnungstage im Advent

Am 2. Adventswochenende fanden die 65. BKU-Besinnungstage auf Berg Moriah/Schönstatt in der Nähe von Koblenz statt. Unter der Leitung des Geistlichen Beraters des BKU, dem Trierer Domvikar Dr. Hans Günther Ullrich, beschäftigen sich die Teilnehmer mit den "7 Ich-bin-Worten Jesu" aus dem Johannesevangelium. Im hektischen Alltag boten die Einkehrtage eine willkommene Möglichkeit der Unterbrechung, einer spirituelle Besinnung und Vertiefung der persönlichen Glaubenserfahrung mit Christus.

BKU lehnt ein bedingungsloses Grundeinkommen auf nationaler Ebene ab

„Solidarität beruht auf Gegenseitigkeit - und muss weltweit gelten!“

Der Bund Katholischer Unternehmer e.V. (BKU) lehnt die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens auf nationaler Ebene ebenso wie Reinhard Kardinal Marx entschieden ab. „Die Selbstachtung, die daraus resultiert, von den Früchten der eigenen Arbeit zu leben, dürfen wir niemandem aberkennen“, sagt Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel, Bundesvorsitzender des BKU. Dass dem Recht auf Arbeit zugleich eine Würde der Arbeit entspricht, habe die Katholische Soziallehre immer betont. In unserer Gesellschaft definierten sich die Menschen stark über sinnstiftende Erwerbstätigkeit. „Das wird auch in einer zunehmend digitalisierten Welt gelten.“

Notwendigkeit international gültiger Regelungen

Greift die Soziale Marktwirtschaft als Ordnungsmodell der digitalen Weltwirtschaft?

In Kooperation mit der Hanns Seidel Stiftung und der Hochschule für Philosophie lud die DG München und Freising zur Fachtagung. Im Fokus stand die Übertragbarkeit der Paradigmen Sozialer Marktwirtschaft auf die digitale Weltwirtschaft. Auf fünf Podien diskutierten zu diesem Thema Experten aus Wirtschaft, Kirche und Politik, u.a. Reinhard Kardinal Marx und Prof. Dr. Clemens Fuest vom Ifo-Institut und Markus Ferber MdEP.

Acht neue Gesichter im Bundesvorstand der katholischen Unternehmer

Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel ist neuer Bundesvorsitzender des BKU

Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel wurde bei der 30. Delegiertenversammlung des Bundes Katholischer Unternehmer e.V. am 13. Oktober 2017 in Münster zum neuen Vorsitzenden des BKU gewählt. Marie-Luise Dött MdB, die den Bund 16 Jahre lang geführt hatte, hatte nicht erneut kandidiert.

68. BKU-Bundestagung

Münster vom 13.-15. Oktober 2017

Münster mit seinem besonderen Flair ist in diesem Jahr vom 13.-15. Oktober unser Tagungsort der 68. BKU-Bundestagung. Zu unserem Jahresthema "Wirtschaft N.E.U. denken" konnten wir prominente Gastredner gewinnen. Am Programm wirken u.a. mit Dr. Benedikt Hüffer, Präsident der Industrie- und Handelskammern Nord Westfalen, Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg MdL, Präsident des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken, Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Annette Schavan, Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl und ZDH-Präsident Hans-Peter Wollseifer.


BKU formuliert Offenen Brief an die künftige Bundesregierung

Für eine Rückbesinnung auf eine Politik der Sozialen Ordnung

„Die Soziale Marktwirtschaft ist ein Erfolgsmodell - doch wir gefährden sie durch eine zunehmend konsumptive Sozialpolitik, statt uns auf ihre ordnungspolitischen Wurzeln zu besinnen“, kritisiert Marie-Luise Dött MdB, Bundesvorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer e.V. (BKU).  Hier laufe etwas grundlegend falsch. „Unser Erfolgsmodell verliert seine Leistungs- und Anpassungsfähigkeit. Schleichend höhlen wir so seine Legitimation aus und leisten Populismus Vorschub“, warnt Dött. Daher habe der Arbeitskreis Soziale Ordnung des BKU einen Offenen Brief an die künftige Bundesregierung formuliert. „Wir fordern eine Rückbesinnung auf eine Politik der Sozialen Ordnung, damit unsere Soziale Marktwirtschaft zukunftsfähig bleibt“, so Dött.

Kooperation von BKU und Green2B

Nachhaltigkeit im Alltag durch Diensthandy-Recycling

Die ersten Mitgliedsunternehmen und Partner des BKU haben bereits ihre alten Diensthandys auf die Reise geschickt, seit BKU-Vorstandsmitglied Andree Brüning vor drei Wochen zur Mitwirkung am BKU-Green2B-Nachhaltigkeitsprojekt aufgerufen hat; zahlreiche weitere haben dies angekündigt. Der BKU unterstützt nachhaltiges Wirtschaften und tritt dafür etwa mit seinem „Unternehmerspiegel Nachhaltigkeit“ ein. Mit dem Projekt hat der BKU eine kleine, aber im Alltag schnell umsetzbare praktische Umsetzung dieses Prinzips vorgeschlagen: Die Sammlung der im Unternehmen ausrangierten alten Diensthandys, die in Zusammenarbeit mit dem Kölner Unternehmen Green2B einer umweltgerechten Verwertung zugeführt werden.

Diskussion bei der BKU/ERASMUS+ Summer School in Slowenien

Führung in Krisenzeiten 1945 – 1992 - 2017

Sloweniens Staatspräsident Borut Pahor (links) begrüßt Stephan Werhahn. Rechts im Bild: Alojz Peterle, erster demokratisch gewählte Ministerpräsident Sloweniens.
Sloweniens Staatspräsident Borut Pahor (links) begrüßt Stephan Werhahn. Rechts im Bild: Alojz Peterle, erster demokratisch gewählte Ministerpräsident Sloweniens.
Über „Führung in Krisenzeiten 1945 – 1992 - 2017“ diskutierte Stephan Werhahn, BKU-Vorstandsmitglied und Vizepräsident des europäischen Dachverbandes Christlicher Unternehmerverbände UNIAPAC, mit dem früheren und ersten demokratisch gewählten Ministerpräsidenten Sloweniens, Alojz Peterle.
Die Veranstaltung war Teil der zweiten Internationalen Summer School „Ethical Leadership in Economic Transition“, die der BKU vom 14. bis 23. August gemeinsam mit acht weiteren europäischen Institutionen im Rahmen des ERASMUS+-Projekts „Youth for Entrepreneurship and Business Ethics“(YEBE) organisiert hatte. Mit dabei waren Studenten aus fünf europäischen Ländern, darunter acht Teilnehmer aus den Reihen des BKU-Nachwuchsförderungsprogramms.

Impressionen
Aktuelles
Regionale Termine
Presseschau
BKU-Pressemitteilung vom 27.06.2018
„Die Einheit Europas und die Einheit der Unionsparteien sind ein hohes Gut“
„Europäische Einheit gibt es nicht zum Nulltarif, aber ohne Solidarität aller Beteiligten zerfällt...
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BKU-Pressemitteilung vom 03.05.2018
Dr. Sabine Schößler wird neue BKU-Bundesgeschäftsführerin
Dr. Sabine Schößler ist ab dem 1. September die neue Geschäftsführerin des Bundes Katholischer...
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BKU-Pressemitteilung vom 17.04.2018
BKU: Es geht um die Menschen, nicht um ihre Religion
„Die Debatte, ob der Islam zu Deutschland gehört ist, ist nicht zielführend“, findet der Vorsitzen...
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BKU-Pressemitteilung vom 23.03.2018
Wirtschaftsethik: BKU fragt Unternehmer
Der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) hat eine Umfrage gestartet, in der Unternehmer befragt werden, wie sie ihre...
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BKU-Pressemitteilung vom 14.03.2018
BKU: Glückwunsch an Dorothee Bär per E-Mail
Selbstverständlich auf digitalem Weg, in einer E-Mail mit PDF-Anhang, gratuliert der Bund Katholischer Unternehmer...
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