Pressemitteilung vom 2. August 2004
Nein zum Schweigekartell
Dött: Managergehälter müssen veröffentlicht werden
Die Vorstandsbezüge von Aktiengesellschaften sind keine Privatsache, sondern
müssen den Aktionären als Eigentümern des Unternehmens offen mitgeteilt
werden, meint die Vorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer
(BKU), Marie-Luise Dött (MdB). „Eine Offenlegung der Managergehälter
kann aber nur ein erster Schritt sein. Er muss durch klare Regelungen
für Bonuszahlungen, Abfindungen und Haftungsregelungen ergänzt werden“,
sagte sie am Montag in Berlin. Dött reagierte damit auf die Vereinbarung
zahlreicher Dax-Unternehmen, die Bezüge ihrer Vorstände auch in
Zukunft nicht individuell auszuweisen.