Pressemitteilung vom 26. September 2006
Dött: Überhöhte Vergütungen größtes Ausbildungshindernis
BKU-Bundesvorsitzende will strikte Koppelung an die Produktivität – Bekenntnis zur Unternehmerverantwortung -Pakt für Ausbildungsfähigkeit statt Ausbildungspakt
Marie-Luise Dött (MdB), Vorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU), hat überhöhte Ausbildungsvergütungen als das größte Ausbildungshindernis bezeichnet. Sie forderte, die Höhe der Vergütungen zukünftig strikt an die Produktivität der Auszubildenden zu koppeln. Es sei nicht Aufgabe der Unternehmer, für den Lebensunterhalt minderjähriger Auszubildender aufzukommen. „Wie bei Oberstufenschülern ist dies die Aufgabe der Eltern“,
begründete Dött ihre Forderung.
Nach Ansicht der BKU-Vorsitzenden soll die duale Berufsausbildung junge Menschen zur eigenständigen Erwerbsfähigkeit führen. „Die jungen Menschen sollen nach der Ausbildung in der Lage sein, selbständig und eigenverantwortlich ihren Lebensunterhalt zu erwirtschaften. Dies bedeutet gleichzeitig, dass von Auszubildenden nicht erwartet wird, alleine für ihren eigenen Lebensunterhalt aufzukommen. Dazu sollen sie ja erst befähigt werden“, führte Dött aus.