Pressemitteilung vom 23. Juni 2004
Bildungsarbeit für Arbeitslose: BKU fordert Qualität und fairen Wettbewerb
Mit großer Sorge erwartet die Vorsitzende des BKU, Marie-Luise Dött,
MdB, die für Ende Juli erwartete nächste Vergaberunde, in der die Bundesagentur
für Arbeit über Fortbildungen und Trainingsmaßnahmen entscheidet.
„Wir begrüßen es, dass die Arbeitsagenturen mit dem Geld der Arbeitgeber
und –nehmer wirtschaftlich umgehen“, sagte Dött am Mittwoch in
Berlin. „Dabei gibt es aber auch Entwicklungen, die wir mit großer Sorge
betrachten: Wenn bei Ausschreibungen praktisch nur auf den Preis, nicht
aber auf die Qualität der Bildungseinrichtung geachtet wird, wenn die Vorgaben
dauernd geändert werden, wenn Losgrößen bei landesweiten Ausschreibungen
so bemessen sind, dass mittelständische Einrichtungen mit
langjährig gewachsenen guten Unternehmenskontakten vor Ort keine Chance
haben, dann sehen wir einen fairen Wettbewerb als nicht gegeben.“