Finanzmarktordnung
BKU-Positionen zum Thema Finanzmarktordnung

Publikationen zum Thema

20.02.2018 Kirchliche Orientierung und Finanzwirtschaft - ein unauflöslicher Widerspruch?
22.09.2012 Markt – Staat – Bürgergesellschaft. Für eine Ordnungspolitik der Nachhaltigkeit (Nr. 35)
  • Pressemeldungen

    • BKU-Pressemitteilung Nr. 3 vom 18. Januar 2018

      EZB muss ethische Anlageprinzipien einhalten

      „Die Europäische Zentralbank wird ihrer besonderen Vorbildfunktion, ethische Leitplanken am Finanzmarkt einzuhalten, nicht gerecht“, kritisiert der Bundesvorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer e.V. (BKU), Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel. Zehn Jahre nach dem Beginn der Finanzmarktkrise ist es nicht gelungen, die Finanzmärkte stärker am Gemeinwohl zu orientieren. Es fehlt an einer Reform des globalen Finanzmarktsystems, wie sie u.a. der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden von den Verantwortungsträgern fordert. Aufgabe der Finanzmärkte muss sein, einen Primat der Ethik wiederherzustellen. „Wirtschaft und Finanzmärkte sollten den Menschen helfen, sich selbst besser verwirklichen zu können“, betont Hemel.
    • BKU-Pressemitteilung vom 5. März 2013

      Die Hauptversammlung stärken, nicht den Gesetzgeber

      Der Bund Katholischer Unternehmer e.V. (BKU) unterstützt die Forderung einer Beteiligung der Hauptversammlung an Entscheidungen über die Gehälter des Vorstands in Aktiengesellschaften, die dem aktuellen Schweizer Referendum zu Grunde liegt. „Die Gehälter bewegen sich teils in Größenordnungen, die den sozialen Frieden im Unternehmen und darüber hinaus gefährden“, sagte die BKU-Bundesvorsitzende Marie-Luise Dött, MdB. Doch statt einer Einschränkung der Vertragsfreiheit durch das Verbot von Antrittsprämien und Abfindungen oder eine Deckelung von Vorstandsgehältern fordert der BKU, dass die Aktionäre die Managergehälter in ein angemessenes Verhältnis zur Entlohnung der Belegschaft setzen.
    • BKU-Pressemitteilung vom 6. Februar 2013

      Hauptversammlung sollte über Belegschaftsfaktor entscheiden

      Der Bund Katholischer Unternehmer e.V. (BKU) begrüßt den Vorschlag der Regierungskommission Corporate Governance, die Vergütung des Vorstands in ein angemessenes Verhältnis zur Entlohnung der Belegschaft zu setzen. „Die Gehaltsabstände zwischen Mitarbeitern und Vorstand müssen in einer Balance sein, die den sozialen Zusammenhalt des Betriebs stärkt, und nicht unterminiert“, sagte die BKU-Bundesvorsitzende Marie-Luise Dött, MdB, unter Verweis auf das kürzlich veröffentlichte BKU-Diskussionspapier „Mut zur Verantwortung“. Allerdings sei eine Beteiligung der Hauptversammlung an der Entscheidung über die Größenverhältnisse sinnvoll.
    • BKU-Pressemitteilung vom 8. November 2012

      Ende der dauerhaften Energiesubventionen, Eigenkapital für Staatsanleihen

      Grundsatzdokument zur „Ordnungspolitik der Nachhaltigkeit“ betont Gleichklang von Ökonomie, Ökologie und Sozialem.

      Der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) fordert in einem neuen  Grundsatzdokument, den Nachhaltigkeitsdreiklang von Ökonomie, Ökologie und Sozialem als Gleichklang zu betrachten. „Die einseitige Betonung nur eines dieser drei Aspekte ist falsch“, sagte die BKU-Bundesvorsitzende Marie-Luise Dött (MdB). Sie verwies auf die aktuellen Diskussionen über die Kosten der Energiewende und betonte: „Subventionen für den Anschub neuer Technologien sind vertretbar. Aber Dauersubventionen für bestimmte Arten der Energieproduktion verzerren den Markt, verhindern Innovationen und treiben die Kosten.“ Leidtragende seien dann besonders die Einkommensschwachen der Gesellschaft.
    • Editorial aus dem aktuellen BKU-Journal

      Reformierte EZB ist Voraussetzung für Bankenunion

      Zur europäischen Schuldenkrise werden
      unter Schlagworten wie Fiskalpakt, Fiskalunion
      oder Bankenunion Vorschläge diskutiert, unter
      denen offensichtlich viele unterschiedliche Dinge verstehen.Relativ egal ist dies beim vereinbarten Fiskalpakt, der nun im Ratifizierungsverfahren der nationalen Gesetzgeber ist: Es geht um für alle gleiche Regeln dafür, wie die jeweiligen Mitgliedsländer ihre Haushalte wieder in Ordnung bringen sollen.
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    • Katholische Unternehmer:

      EZB muss ethische Anlageprinzipien einhalten

      „Die Europäische Zentralbank wird ihrer besonderen Vorbildfunktion, ethische Leitplanken am Finanzmarkt einzuhalten, nicht gerecht“, kritisiert der Bundesvorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer e.V. (BKU), Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel. Zehn Jahre nach dem Beginn der Finanzmarktkrise ist es nicht gelungen, die Finanzmärkte stärker am Gemeinwohl zu orientieren. Es fehlt an einer Reform des globalen Finanzmarktsystems, wie sie u.a. der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden von den Verantwortungsträgern fordert. Aufgabe der Finanzmärkte muss sein, einen Primat der Ethik wiederherzustellen. „Wirtschaft und Finanzmärkte sollten den Menschen helfen, sich selbst besser verwirklichen zu können“, betont Hemel.
    • Kontroverse Debatte über Bankenregulierung in Bonn

      Mehr Eigenkapital für Banken

      Im Zentrum der jährlichen Gemeinschaftsveranstaltung von BKU, Ludwig-Erhard-Stiftung (LES) und Volksbank Bonn-Rhein-Sieg stand die Frage: „Ist die Finanzmarktregulierung auf dem richtigen Weg?“
    • Finanzmarktkolloquium zu ethischem Investment

      Armutsbekämpfung der "Generation Warum"

      Zum Thema „Investing for the Common Good“ fand am 12. Dezember in Paris das dritte internationale Finanzmarktkolloquium von Uniapac, dem Päpstlichem Rat für Gerechtigkeit und Frieden, der Konrad-Adenauer-Stiftung und weiteren Partnern statt.

    • Internationales Expertenkolloquium im Vatikan diskutiert Reformoptionen

      Finanzmärkte und Gemeinwohl

      „Für viele haben die beiden Pole Finanzmärkte und Gemeinwohl nichts miteinander zu tun“, sagte Professorin Dr. Ingeborg Gabriel vom Institut für Sozialethik der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien beim Finanzmarktkolloquium „Banking for the Common Good, Finance for the Common Good“. „Aber als Christen und Unternehmer wissen wir: Das ist nicht wahr.“
    • Internationales Expertenkolloquium diskutierte über Finanzmärkte und Gemeinwohl

      Herausforderungen des 21. Jahrhunderts

      Eine hochkarätig besetzte internationale Konferenz zur Reform der Finanzmarktregulierung hat der BKU im September in der Bundesbank in Frankfurt organisiert. Veranstalter waren neben dem BKU der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden, die deutsche Kommission Justitia et Pax sowie die UNIAPAC Europa, der europäische Dachverband christlicher Unternehmerverbände. Auf ihre Einladung diskutierten Finanzmarktexperten aus Wissenschaft, Politik, Verbänden und Finanzinstituten ein Grundsatzpapier des Päpstlichen Rates zur Ordnung der Finanzmärkte.
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Kirchenzeitung Nr. 7 vom 18. Februar 2018
Brauchen wir ein bedingungsloses Grundeinkommen?
Skeptisch äußert sich der BKU-Vorsitzende Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel in den 12 katholischen Kirchenzeitungen ...
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Die Zeit vom 15. Februar 2018
Zeit-Interview zum Thema Kirchenfinanzen
Im Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" vom 15. Februar 2018 äußert der BKU-Vorsitzende Profe...
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Die Tagespost vom 14. Februar 2018
Zu wenig Subsidiarität
„Der Koalitionsvertrag enthält gute Einzelheiten, aber seine Perspektive ist nicht die der Zukunft und nicht ...
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BKU-Pressemitteilung vom 07.02.2018
Aufdeckung des Finanzskandals als Zeichen fortschreitender Transparenz
Der gestern bekannt gewordene Finanzskandal aus dem Bistum Eichstätt sorgt zu Recht für öffentliche Emp...
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Statement in der Tagespost vom 24. Januar 2018
Dem Standort geht es gut
Deutschlands Wirtschaft boomt. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Umfrage der Unternehmensberater und Wirtschaftspr...
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