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In Kooperation mit anders.beraten, der Hochschule Fresenius und dem FPZ aus Köln lud der BKU der Diözesangruppe Aachen zur Auftaktveranstaltung der Gesundheitstage am Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg in Aachen ein. Begleitet wurde die Veranstaltung durch hochwertige Expertenvorträge. In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde teils leidenschaftlich debattiert.
„Wer keine Zeit für seine Gesundheit hat, wird eines Tages Zeit haben müssen, krank zu sein“. Unter diesem Motto fanden sich etwa 30 Unternehmer und andere Interessierte am 04. März 2013 in der Aula des Paul-Julius-Reuter-Berufskollegs in Aachen ein. Dort wurde dem Publikum ein spannendes und höchst informatives Programm geboten. Die Veranstaltung kam durch eine Initiative der Auszubildenden, Kaufleute im Gesundheitswesen, KIG 101, zustande.

Frau Klösges, Schulleiterin des Paul-Julius-Reuter-Berufskollegs, begrüßte zusammen mit Herrn Andree Brüning die Besucher der Auftaktveranstaltung für die erstmalig stattfindenden Gesundheitstage am Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg. Herr Brüning ist Geschäftsführer der anders.beraten GmbH, sowie Vorsitzender des BKU der Diözesangruppe Aachen.

Nach der Eröffnungsansprache trat die Studiendekanin der Hochschule Fresenius – Frau Prof. Dr. Kurscheid - an das Rednerpult. In einem lebendigen Vortrag kam klar zum Ausdruck, dass Gesundheitsförderung, respektive Prävention (Gesundheit der Mitarbeiter erhalten, Stressbewältigung, Verhütung von Krankheiten) im Bereich der Psyche, aber auch Ernährung und Bewegung von großer Bedeutung sind. Frau Dr. Kurscheid verwies zudem auf eine aktuelle Forsa-Umfrage, die im Auftrag der Techniker Krankenkasse durchgeführt wurde und die besagt, dass jeder vierte Befragte häufig, bzw. ständig unter Stress und Erschöpfung leidet (25%). Besonders betroffen sind laut TK die 46- bis 55-Jährigen: Hier gaben sogar 36% der Befragten an, sich ausgebrannt zu fühlen. Von den 36- bis 45-Jährigen ist jeder Dritte betroffen (33%). Auch die Daten zu Krankschreibungen und Arzneimittelverordnungen der TK bestätigen diese Ergebnisse. Abschließend wurde eine konkrete Vorgehensweise für die Entwicklung und Einführung von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in Unternehmen vorgestellt.

Im zweiten Vortrag des Abends gab FPZ Geschäftsführer Herr Dr. Schifferdecker Hoch einen ergänzenden Kurzimpuls aus der Praxis. Anhand eines Diagrammes stellte er eine anschauliche Statistik über die häufigsten Krankheiten der versicherungspflichtigen Bevölkerung dar. Auf dem ersten Platz lagen dabei die Muskel- / Skeletterkrankungen mit 26,3 %. Im weiteren Verlauf des Vortrages stellte sich heraus, dass sich oftmals die Eigeninteressen der Leistungserbringer wie Ärzte und Therapeuten gegen die Interessen der Unternehmer richten (Quelle: „Spiegel“ 04/2011).
Dies hat schwerwiegende Folgen:
-       Regelversorgung statt modernster medizinischer Versorgung
-       zu viele Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund von vorschnellen und
        unnötigen Krankschreibungen
-       zu hohe Medikamentenverordnung
-       zu viele Rückenoperationen (in den letzten 3 Jahren plus 50 %).

Die Kosten in Form von Arbeitsausfall trägt in den ersten sechs Wochen der Unternehmer. Um die Folgen für den Unternehmer abzumildern stellte Herr Dr. Schifferdecker Hoch ein Konzept vor, wo Mitarbeiter gegen einen geringen finanziellen Beitrag (der allerdings vom Arbeitgeber getragen wird) die Möglichkeiten haben, viele Präventivmaßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit sowie eine bevorzugte Behandlung beim Arzt in Anspruch nehmen zu können.

Abschließend kam es zu einer teils leidenschaftlich geführten Podiumsdiskussion zwischen den Referenten und den Gästen, die unterschiedliche Perspektiven der Arbeitgeber vertraten.
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