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Mitten in Berlin, mitten in einem Szenviertel: Christliches Studentenwohnheim und ökumenisches Zentrum

Geist für die Metropole - Das Projekt St. Adalbert

Berlin ist heute attraktiv wie keine andere Stadt Deutschlands und zieht viele jungen Leute aus aller Welt an. Doch Berlin ist geprägt vom Atheismus zweier aufeinanderfolgender Diktaturen. Diese Situation macht das christliche Leben oft schwer, aber sie birgt auch ungeahnte Chancen: Die Fragen nach dem Glauben wird viel existentieller gestellt als in anderen Gegenden. St. Adalbert soll ein Ort der Spiritualität im Zentrum Berlins sein. Hier soll die Einheit der Christen spürbar werden.

Pater Gerold Jäger, Hochschulpfarrer in Bonn, Mitglied der Gemeinschaft Chemie Neuf, verantw. für das Projekt St. Adalbert
Bei einer gemeinsamen Veranstaltung von Unternehmern des BKU und der AEU Berlin am 17. Februar 2014 informierte Pater Gerold Jäger über das ökumenische St. Adalbert Projekt: Der stark sanierungsbedürftige Gebäudekomplex aus Kirche und Wohnhaus soll zu einem öffentlich zugänglichen ökumenischen Gebets-, Begegnungs- und Bildungszentrum, einem christlichen Studentenwohnheim mit 40 Zimmern und mit einer weithin sichtbaren Dachkapelle ausgebaut werden. „So wie die Jünger die Lehre Jesu Christi in einem wichtigen Abschnitt ihres Lebens erfuhren und auf einem Stück ihres Weges begleitet wurden, können junge Menschen in St. Adalbert als einer Art modernes Jugendkloster eine wichtige Etappe ihres persönlichen Wachstums im Glauben erfahren," erklärt Pater Gerold das Angebot. 

St. Adalbert wird ein lebendiger Ort im Herzen Berlins. Junge Menschen sollen vom Evangelium berührt werden und zwar im Erleben einer spürbaren Einheit von Christen verschiedener Konfessionen und Kirchen. Auf die Frage, was das Besonderen an der Projektidee wäre, antwortete  Architekt Uwe Welp „Das Besondere ist eigentlich, dass ein Ort für Gemeinschaft, Austausch und echte Begegnung entstehen soll. Unsere Vision ist ein Haus, das wie eine Stadt im Kleinen, mit Wegen und Plätzen, großen und kleinen Räumen, eine Hoffnungsoase mitten in der Großstadt ist."

Bauherr ist die Gemeinschaft Chemin Neuf, eine katholische Gemeinschaft mit ökumenischer Berufung, die 1973 in Lyon gegründet wurde. In Deutschland ist die Gemeinschaft Chemin Neuf als gemeinnütziger Verein eingetragen. Die Gemeinschaft hat mit der Herz-Jesu-Gemeinde mit Zustimmung des Erzbistums Berlin einen 50-jährigen Nutzungsvertrag für den Gebäudekomplex von Sankt Adalbert abgeschlossen. 
Das Gesamtprojektkosten belaufen sich auf 4,8 Millionen Euro, die ausschließlich über Spenden finanziert werden. Helfen Sie mit, dass in der Metropole Berlin ein Ort der Spiritualität entstehen kann.

Weitere Informationen und Spendenangaben zum Projekt hier


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