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Gemeinsame Abendveranstaltung des Malteser Hilfsdienstes und der DG Münster für Unternehmer

Malteser haben vielfältige CSR-Angebote für Unternehmen

Gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst (MHD) in Münster organisierte Tom Veltmann, Vorstandsmitglied der DG Münster, einen anregenden Abend zum Thema Unternehmerverantwortung/Corporate Social Responsibility (CSR). Im Fokus standen die Fragen: Was können Unternehmer und Unternehmen von der Arbeit und der Organisation der Malteser lernen? Wie lassen sich die sozialen Werte in die unternehmerische Arbeit übertragen? Welche Empfehlungen oder Konzepte geben die Malteser hierzu?
(v.l.): Frau Dr. von Schierstaedt, Tom Veltmann (BKU), Graf von Saurma-Jeltsch, Graf von Ballestrem (BKU), Herzog von Croy
Nach der Begrüßung der erfreulich vielen DG-Mitglieder und Gäste durch Wolfgang Graf von Ballestrem, Vorsitzenden des Vorstandes der DG Münster, gab Tom Veltmann in seiner Eigenschaft als CSR-Experte einen Überblick und Einstieg in das Thema CSR: Dieses in den Wirtschaftswissenschaften bereits etablierte Feld umschreibt den freiwilligen Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung, der über die gesetzlichen Forderungen hinausgeht. CSR eröffnet einen bedeutenden Nutzen für die individuelle Unternehmenspositionierung sowie für die Natur und die Gesellschaft.

Der Gastgeber des Abends, Rudolph Herzog von Croy, Diözesanleiter des MHD im Bistum Münster, stellte anschließend die Arbeit der Malteser in der Region vor. Hierzu stellte Frau Dr. Gabrielle von Schierstaedt, Diözesanoberin und Projektleiterin des MHD, im Besonderen ihre Arbeit als ehrenamtliche Ärztin in der Sprechstunde für Menschen ohne Krankenversicherungsschutz vor. Sie legte eindrucksvoll dar, dass diese häufig lebensnotwendige, medizinische Hilfe ausschließlich von Spenden lebe, für die sich die Malteser in vielen existenziellen Notfällen stark machen.

Daran anschließend sprach Douglas Graf von Saurma-Jeltsch, Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes des Malteser Hilfsdienstes (Köln), als Hauptredner des Abends über "Die Malteser als katholische Institution und Partner für Unternehmen". Er spannte einen Bogen von den Anfängen des Malteserordens vor über 900 Jahren in Jerusalem bis heute und betonte, dass die weltweit tätige Hilfsorganisation ohne die Zusammenarbeit mit Unternehmen gar nicht so schnell und effektiv Nothilfe leisten könnte, wie sie es heute tut. Dabei stellte er das Konzept der Malteser im Feld von CSR vor und differenzierte vielfältige Maßnahmen, die weitaus mehr Möglichkeiten als die einseitige Unternehmerbeteiligung mit dem konventionellen Spendenscheck bieten. Hierzu zeigte er mehrere Beispiele aus der Praxis auf und appellierte an die Unternehmer, diese Ideen und Maßnahmen zu CSR bei ihren strategischen Entscheidungen zur Umsetzung ihres eigenen CSR-Konzeptes in Erwägung zu ziehen. „In zehn Jahren wird kein Unternehmen mehr ohne CSR-Maßnahmen am Markt erfolgreich arbeiten können“, warb er bei den Gästen der Abendveranstaltung für eine Zusammenarbeit mit den Maltesern schon heute.

Erste Ideen in groben Umrissen, wie MHD und BKU sich gegenseitig ergänzen können, ergaben sich bei dem anschließenden geselligen Beisammensein. An ihrer Präzisierung werden der MHD im Bistum Münster und die BKU-Diözesangruppe in nächster Zeit arbeiten.

Tom Veltmann
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