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Was bedeutet Inklusion im Arbeitsleben?

„Kleiner Runder Tisch des Bischofs von Aachen“

Zur Vorbereitung der Ausschreibung für den Unternehmerpreis „ausgezeichnet“ führte der „Kleine Runde Tisch des Bischofs von Aachen“ im Juli ein Informationsgespräch in der Werkstatt der Lebenshilfe Aachen. Der Preis wird von Bischof Mussinghoff seit 2003 alle zwei Jahre für ein besonderes soziales unternehmerisches Engagement verliehen. In diesem Jahr sollen Unternehmen gewürdigt werden, die bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung vorbildliche Leistungen zeigen. Zum kleinen runden Tisch zählen Vertreter/innen des Bischöflichen Generalvikariats, der IHK, der Vereinigten Unternehmerverbände (VUV), des DGB, der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer, des evangelischem Kirchenkreises und Diakonie Aachen sowie des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU Aachen) und KAB.
Die Garten- und Landschaftspflege ist einer der sieben Produktions- und Dienstleistungsbereiche der Lebenshilfe Aachen Werkstätten & Service GmbH.
Die Lebenshilfe Aachen Werkstätten & Service GmbH beschäftigt an zwei Standorten rund 1000 Menschen, davon rund 780 Menschen mit Behinderung. Nach einem Rundgang durch die verschiedenen Arbeitsbereiche erläuterte Geschäftsführer Norbert Zimmermann den gesetzlichen Auftrag der Werkstatt, für alle Menschen mit einer wesentlichen Behinderung die Teilhabe am Arbeitsleben zu sichern. Nordrhein-Westfalen sei das einzige Bundesland, in dem dieser Auftrag ausdrücklich auch für schwermehrfachbehinderte Menschen gelte. Zum Thema Inklusion betonte Zimmermann, dass Werkstätten als Partner regionaler Unternehmen schon immer in die Wertschöpfungskette der Wirtschaft inkludiert gewesen seien. Darüber hinaus praktiziere die Lebenshilfe-Werkstatt schon jetzt vielfältige Formen der Inklusion, beispielsweise in Form von 70 betriebsintegrierten Arbeitsplätzen bei Aachener Unternehmen, darunter Zentis und Pro Idee. „Inklusion ist nicht nur Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt“, betonte Zimmermann. Für Andree Brüning vom BKU war das Informationsgespräch sehr bereichernd, da deutlich geworden sei, „dass die Werkstatt bereits ein inkludiertes Unternehmen ist und somit elementar für unsere Gesellschaft.“ Ihn erstaune, dass Politik dies vielfach außer Acht lässt.
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