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19. bis 21. Februar 2010 Klostertage zur Fastenzeit

Zu Gast im Kloster Plankstetten: „Nahrung für die Seele“

4. Fastenzeit-Wochenende der Diözesangruppen Eichstätt-Ingolstadt und Regensburg
Berching/Plankstetten. Wie schon in den drei letzten Jahren (BKU-Journal 1_2007, S. 37, 1_2008, S. 29 und 1_2009, S. 37) kamen die Diözesangruppen aus Eichstätt-Ingolstadt und Regensburg auch 2010 am ersten Wochenende nach Aschermittwoch (vom 19. bis zum 21.02.10) in die Benediktiner-Abtei von Plankstetten, um „Leben aus dem Ursprung“ zu erfahren und – in der Vorbereitung auf Ostern - Leib und Seele zu stärken.
Prior-Administrator Beda mit den "12 Aposteln" vom BKU
Aus Ingolstadt und Regensburg, Erlangen und München, Amberg und Arnbruck waren zwölf Mitglieder und Freunde des BKU nach Plankstetten gekommen, um das Wochenende im Kloster zu verbringen. Zwei volle Tage lang nahmen sie am Chorgebet der Mönche teil (Mittagshore, Vesper und Komplet) und verstanden dieses als Netz, in das sie sich nach einer arbeitsreichen Woche sicher und geborgen fallen lassen konnten. Prior-Administrator Dr. Beda Maria Sonnenberg (OSB) erläuterte seinen Gästen den tieferen Sinn und Hintergrund des Benediktinischen Stundengebets als Wegweiser durch die Zeit: die Anbindung an die biblische Heilsgeschichte und die Zuordnung der Psalmen, die Eingebundenheit unseres menschlichen Daseins in eine höhere göttliche Ordnung. Auch den zwölf Unternehmern wurden die Gebetszeiten so schnell zum Ruhepol und Quell neuer Kraft, zu einem spirituell geprägten Zeitmanagement.

Wenn sich die Klostergäste nicht – mit hörbaren Fortschritten - in der Kunst übten, die Psalmen gemeinsam, im Wechselgesang mit den Patres und Fratres des Klosters zu singen, diskutierten sie mit Prior-Administrator Beda weiter über verschiedene Kapitel aus der Regula Benedicti, der Mönchsregel des Hl. Benedikt von Nursia – wie etwa der Abt beschaffen sein müsse, und welches Vorbild er einem Unternehmer geben könne. Wie dieser habe jener es vor allem mit Menschen zu tun, denen er seine Ziele „mehr durch sein Leben als durch sein Reden sichtbar“ machen solle (RB II, 12). Stets denke er daran, dass er die Aufgabe übernommen habe, „Menschen zu führen, für die er einmal Rechenschaft ablegen muss“ (RB II, 34).


Die Benediktinerabtei Plankstetten

Nach einer Führung durch die 1129 romanisch errichtete, später gotisch erweiterte Klosterkirche „Zu den beiden Jungfräulichen“ (Maria und Johannes) mit Pater Martin Berger (OSB) gab Prior-Administrator Beda den „Novizen“ vom BKU die Aufgabe, die Regel LXXII in ihr eigenes Leben zu übersetzen und zu überlegen, wo und wie sie „den guten Eifer“ (RB LXXII, 2) „mit glühender Liebe in die Tat umsetzen“ (RB LXII, 3) können. Gegenseitige Achtung (RB LXII, 4) und Demut arbeiteten die Freunde und Mitglieder des BKU dabei als Grundprinzipien christlicher Führungsqualifikation heraus.

Liturgischer Höhepunkt war auch dieses Jahr das Konventamt am Sonntagmorgen. Bei lateinischen Chorälen näherten sich die Gäste der Abtei dem besinnlichen Abschluss ihrer Tage im Kloster und ließen die Einstimmung in die Fastenzeit 2010 bei einem gemeinsamen Spaziergang ausklingen.

Haben gut lachen: Andreas Becker und Martin Schmack

Auch 2011 werden die Diözesangruppen Eichstätt-Ingolstadt und Regensburg wieder "Klostertage zur Fastenzeit" für Mitglieder und Freunde des BKU organisieren, vom 11. bis zum 13. März. Vormerkungen können Sie ab sofort an RA Dr. Thomas Troidl richten (telefonisch unter 0941-55156 oder per e-mail über thomas.troidl@rae-schlachter.de); der Unkostenbeitrag wird voraussichtlich wieder bei 150,- Euro liegen. Das vorläufige Programm finden Sie im Internet.
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