Projekt Familie und Beruf

26. November 2010: Diözesangruppe Ruhrgebiet zu Gast bei der St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH

Zwischen deutschen Krankenhäusern wird schon bald ein knallharter Konkurrenzkampf um fähige Mitarbeiter beginnen. Wie sich die St. Augustins Gelsenkirchen GmbH darauf einstellt, erfuhren die Mitglieder der Diözesangruppe Ruhrgebiet jetzt bei einem Besuch vor Ort.

Das Unternehmen gehört zur gleichnamigen Kirchengemeinde und betreibt mit mehr als 2000 Mitarbeitern Krankenhäuser, Altenheime und Kindertagesstätten. Der Leiter der Kindergarten-GmbH, Christian Gerhardus, stellte der Runde vor, wie sich der Träger dem Thema Beruf und Familie widmet. Dazu wurde ein aufwändiges Projekt gestartet, bei dem zunächst einmal geklärt wurde, über welchen Familienbegriff es geht, wenn der Arbeitgeber Hilfestellung und Freistellungen anbietet. In diesem Sinne gehöre die Oma im Haus sicher noch zur Kernfamilie, nicht aber „die Tante in Bielefeld“, erklärte Gerhardus.

Erstes Ergebnis des Projektes sind Broschüre und Internet-Plattform, in denen alle Mitarbeiter über die Aktion informiert werden. Eine konkrete Maßnahme ist eine Notfall-Kinderbetreuung. Hier können Mitarbeiter ihre Kinder auch kurzfristig während der Arbeitszeit betreuen lassen, wenn Omas oder andere Möglichkeiten ausfallen. Weitere Elemente sind Beratungsangebote, flexible Arbeitszeiten und die Vermittlung haushaltsnaher Dienstleistungen.

Mit diesem Paket möchte sich der Träger als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Dies sei insbesondere in Gelsenkirchen wichtig, das nicht unbedingt als attraktive Wohnlage gelte, sagte der Geschäfstführer des Marienhospitals Gelsenkirchen, BKU-Mitglied Ralf-Peter Weingarten.

Informationen unter: http://www.st-augustinus.eu/

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