Erfolgreich Veränderungsprozesse gestalten

3. BKU Quartalsveranstaltung 2009 der DG Aachen zum Thema Business Process Reengineering:

 

„Wir sind geneigt, Führungspersonen an der Spitze des Unternehmens zu sehen. Doch ist es nicht sinnvoller, diese Personen als tragende „Säulen“ des Unternehmens zu sehen, die das Rückgrat des Unternehmens bilden? Als solches ist die Führungskraft verantwortlich für Kontrolle und Steuerung der Mitarbeiter und dafür, dass das Unternehmen in die richtige Richtung geführt wird.“ -  Mit diesen Gedanken eröffnete Andree Brüning die dritte BKU-Quartalsveranstaltung der DG Aachen vor den zahlreich erschienenen Gästen, die sich zum aktiven Vortrag des Leiters der Personalverwaltung des Flughafens Düsseldorf, Theodor Böhm, eingefunden hatten.   

„Mein Ziel ist Business-Process-Reengineering unter ethischen Gesichtspunkten.“

BoehmAC
Theodor Böhm,
Leiter der
Personalverwaltung
der Flughafen
Düsseldorf GmbH
Und dieses konnte Theodor Böhm auch schlüssig erklären: vor allem durch eine gut strukturierte und motivierende Mitarbeiterführung habe er dies für seine Abteilung zu einem erreichbaren Ziel machen können. Mitarbeiter würden Führung erwarten, die die Sinngebung ihrer Arbeit legitimiere. In Veränderungsprozessen habe die Führungskraft deshalb Vorbildcharakter und könne vor allem durch positive Signale und Motivation, z.B. Lob, den Prozess der Umgestaltung von Arbeitsroutinen entscheidend bestimmen.

Dass es dabei zu zögerlichen Reaktionen kommt, versteht Böhm als ganz natürlich: nicht alle Veränderungen werden begrüßt, auch wenn sie das Prozedere verbessern. Hier kann und muss die Führungskraft als unterstützendes, sinnstiftendes und richtungsweisendes Vorbild für Transparenz, Klarheit und eine positive Herangehensweise sorgen. Dass diese Vorgehensweise ein Erfolgsmodell ist, beweist Böhm bei seinem Arbeitgeber: hier konnten durch Reengineering zwar Arbeitsplätze eingespart und sogar Drittgeschäfte generiert werden. Dafür waren keine Kündigungen nötig – allein durch das Ausscheiden von Mitarbeitern, z.B. in den Ruhestand, wurden angedachte Outsourcingüberlegungen hinfällig.

Der Vortrag zum Download

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