Pressemitteilung vom 19. Oktober 2011
Dött begrüßt Nein des EuGH zu Stammzell-Patenten
Die BKU-Vorsitzende Marie-Luise Dött, MdB, hat das jüngste Urteil des
Europäischen Gerichtshofes zur Patentierbarkeit von embryonalen
Stammzellen begrüßt. „Der EuGH hat ein wegweisendes Urteil gesprochen.
Die Richter haben unmissverständlich klargestellt, dass das menschliche
Leben mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle beginnt und von
diesem Zeitpunkt an ohne Wenn und Aber zu schützen ist", erklärte die
CDU-Politikerin. „Das Urteil ist ein Sieg für den Schutz der
Menschenwürde in Europa."
Nach Auffassung des EuGH ist eine wirtschaftliche Verwertung
menschlichen Lebens in allen Phasen seiner Entwicklung ausgeschlossen.
Patente auf embryonale Stammzellen seien nur dann möglich, wenn der
Embryo um seiner selbst willen behandelt werde, etwa um seine
Überlebensfähigkeit zu verbessern. „Menschliches Leben darf niemals
Mittel zum Zweck sein. Diese eindeutige Botschaft geht von der
Entscheidung des EuGH aus. Die Richter haben der zunehmenden
Kommerzialisierung des Menschen einen Riegel vorgeschoben", sagte Dött.
Der BKU
Dem 1949 gegründeten BKU gehören rund 1 200 Inhaber-Unternehmer,
Selbständige und leitende Angestellte an. Der BKU ist in 36
Diözesangruppen gegliedert. In seinen Arbeitskreisen entstehen
innovative Konzepte zur Wirtschafts- und Sozialpolitik. Der Verband
sieht sich als Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Kirche und Politik.
Ihre Rückfragen beantwortet Geschäftsführer Peter Unterberg, Tel. 0221/272370.
Herausgeber: Marie-Luise Dött, MdB, Vorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer e.V., Georgstraße 18, 50676 Köln, Tel. 0221/272370
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